Sigless

Kunst und Geschichte

Wie zahlreiche Fundstellen rund um Sigleß nachweisen, war das Gebiet bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum, später unter den Römern gehörte es zur Provinz Pannonia.

Wie in vielen anderen Orten wurden auch in Sigleß im 16.Jahrhundert Kroaten angesiedelt. Heute gehören nur noch wenige Bewohner der Volksgruppe der Burgenlandkroaten an.

Bekannt geworden ist Sigleß durch seine Ausgrabungen der Awarengräber Funde im Kloaschitzwald, außerhalb der Ortschaft. Seit 2007 finden dort regelmäßig Grabungen statt.

Der Landschaftskünstler Heinz Bruckschwaiger, welcher in Sigleß beheimatet war hat sehr prägende Projekte in Sigleß hinterlassen.  Der „Oktaeder“, welcher direkt auf dem B33 Hexenhügelradweg liegt und Aussichtspunkt über die gesamte Region ist sowie die „Himmelsleiter“, ein Hügel mit den Kirschbäumen. Beide Kunstwerke werden von vielen Radfahrern und Wanderern als beliebtes Ziel ausgesucht.

Chillige Buschenschenken mit hervorragenden regionalen Schmankerln und guten Rosalia DAC Weinen lassen den Besuch in Sigleß zu einem Genussfest werden.

Bei Familien mit Kleinkindern ist das Sigleßer Freibad wegen seiner Überschaubarkeit besonders beliebt.