Pöttsching

Pöttsching ist die älteste Siedlung in diesem Raum, archäologische Funde reichen bis in die Jungsteinzeit. Vor Christi Geburt war dieses Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum später unter den Römern gehörte es zur Provinz Pannonia.

Der Ort musste von 1898 bis 1921 durch die Magyarisierungspolitik in Budapest den ungarischen Namen Pecsenyèd tragen. 1921 wurde auch er wie das übrige Bundesland an Österreich angeschlossen.

Mitten im Ortszentrum, gleich neben Kirche und Hauptplatz, befindet sich der Meierhof, ein Gutshof aus dem 18. Jahrhundert, der heute als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt wird. Weit über 30 verschiedenste Vereine gibt es in Pöttsching, deren Veranstaltungen und andere Aktivitäten das Dorfleben, die Gemeinschaft und letztlich auch das Ortsbild im positivsten Sinne beeinflussen.

Auch in der Umgebung rund um die Ortschaft gibt es viel zu entdecken und erfahren – deshalb wurde das KISP, das Kulturinformationssystem Pöttsching, installiert: An insgesamt 20 Stationen in und um die Ortschaft herum können telefonisch zum Ortstarif Informationen zu den jeweiligen Standorten abgerufen werden. Ist man auf dem Rosaliaradwanderweg unterwegs, so kommt man auch an der Erlebnisstation Kirschäcker vorbei. Die Station steht unter dem Motto „Bewegte Begegnung mit Holz“, dort ist ein für Menschen mit Sehbehinderungen und für Blinde adaptierter Parcours, bei dem man mit den Sinnen, wie hören, riechen, schmecken in die Welt der Nichtsehenden eintauchen kann.

Und nördlich von Pöttsching säumen Steinskulpturen namhafter internationaler Bildhauer den Weg von der Ortschaft hinaus auf die Felder.
Der Grenzstein, an der Grenze zwischen dem Burgenland und Niederösterreich gelegen, wurde von Karl Prantl geschaffen, dem international bekannten Bildhauer und gebürtigen Pöttschinger.

In der heißen Jahreszeit sorgt das Erlebnisbad Pöttsching für Wasserspaß für Jung und Alt.