Loipersbach

Ungarischer Ortsname  von 1889 bis zur Angliederung an Österreich „ LÈPESFALVA“

Loipersdorf gehörte vor Christi Geburt zum keltischen Königsreich Noricum, unter den Römern zur Provinz Pannonia.

Das kleine Schmalangerdorf Loipersbach im Burgenland liegt etwa acht Kilometer südlich des Bezirksortes Mattersburg, an den Ausläufern des Ödenburger- und Rosaliengebirges, nahe der ungarischen Grenze und befindet sich im Naturpark Rosalia-Kogelberg. Bedingt durch diese Randlage und die Grenzstreitigkeiten zwischen den Herrschaftshäusern in Ödenburg und Forchtenstein hat Loipersbach eine sehr bewegte Geschichte hinter sich.

Der 1225 erstmals urkundlich erwähnte Ort stellte schon Anfang des 17. Jahrhunderts gemeinsam mit der ungarischen Nachbargemeinde Agendorf ein Zentrum der Evangelischen Kirche in dieser Region dar. In einer landschaftlich reizvollen Umgebung führt der B 30 Kogelradweg durch das Gemeindegebiet.

Loipersbach hat sich vom Dorf an der Grenze zum modernen Dorf mit guten Wohnmöglichkeiten entwickelt und hier gibt es auch zur Abkühlung  in der heißen Jahreszeit ein Freibad.

Der Ort verfügt über den größten zusammenhängenden Edelkastanienhain Österreichs, der besonders während der Blütezeit in seiner Schönheit einzigartig ist. Darüber hinaus gedeihen hier auch die Weintrauben und verschiedene Obstsorten ganz prächtig