Loipersbach

Das kleine Schmalangerdorf Loipersbach im Burgenland liegt etwa acht Kilometer südlich des Bezirksvorortes Mattersburg, an den Ausläufern des Ödenburger- und Rosaliengebirges, nahe der ungarischen Grenze. Bedingt durch diese Randlage und die Grenzstreitigkeiten zwischen den Herrschaftshäusern in Ödenburg und Forchtenstein hat Loipersbach eine sehr bewegte Geschichte hinter sich.

Der 1225 erstmals urkundlich erwähnte Ort stellte schon Anfang des 17. Jahrhunderts gemeinsam mit der ungarischen Nachbargemeinde Agendorf ein Zentrum der Evangelischen Kirche in dieser Region dar. In einer landschaftlich reizvollen Umgebung führt der Kogelberg-Radwanderweg durch das Gemeindegebiet.

Loipersbach verfügt über den größten zusammenhängenden Edelkastanienhain Österreichs, der besonders während der Blütezeit in seiner Schönheit einzigartig ist. Darüber hinaus gedeihen hier auch die Weintrauben und verschiedene Obstsorten ganz prächtig. In gemütlichen Gasthäusern sowie Buschenschenken können die daraus gewonnenen Produkte ausgiebig verkostet werden.

x