Antau

Otava ist die kroatische Ortsbezeichnung, da ein Großteil der Ortsbevölkerung der burgenlandkroatischen Minderheit angehört.

Das Gemeindegebiet von Antau liegt direkt an der Wulka zwischen der Bezirkshauptstadt Mattersburg und der Landeshauptstadt Eisenstadt. Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricums, unter den Römern lag das heutige Antau dann in der Provinz Pannonia.

Bezeugt ist der Ortsname seit 1245 als „Zantho“, diese Bezeichnung ist mit dem heutigen ungarischen Wort „szántó“ was „Acker“ heißt zu verbinden. „Nomen est Omen“ – daher bringt man heute noch Antau auf Grund des fruchtbaren Bodens mit dem Anbau von Getreide, sonstigem Ackerbau, und Weinbau in Verbindung.

Auf diesen fruchtbaren Urmeerböden wachsen auch die vielfach prämierten DAC Rosalia Weine des Weingutes Pannonia-Migsich in den Herrschaftsfeldern.

Der Rosaliaradwanderweg B32 führt entlang der Wulka durch Antau und lädt zu einer Rundfahrt durch den 757 Seelenort. Bildstöcke, die Lourdeskapelle und die Annakapelle sowie die Rittermühle/Kirchenmühle warten darauf gesehen zu werden.

Die Bürger von Antau sind stolz, da ihre Heimat 2001 zur schönsten Gemeinde des Burgenlandes ausgezeichnet wurde.